Datum: 31.07.2018
Historischer DKM-Sieg für Tim Tramnitz mit KSM

Tim Trammnitz mit dem Pokal









Heimspiel für das KSM Schumacher Racing Team bei der vierten Ausgabe der Internationalen Deutschen Kart-Meisterschaft auf dem Erftlandring in Kerpen. Auf dem nur einen Steinwurf von der Firmenzentrale entfernten 1.107m langen Kurs ging der Rennstall von Ralf Schumacher bei teilweise tropischen Temperaturen jenseits der 30 Grad mit insgesamt elf Piloten in den unterschiedlichen Prädikaten an den Start. Während Tim Tramnitz mit seinem ersten DKM-Sieg überragte, konnten auch seine Team-Kollegen bei dem dreitägigen Event vom 27. bis 29. Juli 2018 mehr als überzeugen.
 
Der Vorjahressieger der ADAC Kart Academy Tim Tramnitz wechselte erst zu Beginn dieser Saison in die Klasse der OK-Senioren und schaffte nun bei seinem erst vierten DKM-Lauf seinen viel umjubelten ersten Sieg. Rang zwei in seiner Qualifikationsgruppe und Platz drei und fünf in den Heats bedeuteten für Tramnitz ein Startplatz in der dritten Reihe beim ersten Finale. Hier stellte er souverän unter Beweis, was sich schon in den letzten Wochen abzeichnete: Er konnte unproblematisch mit den weltbesten Fahrern dieser Kategorie mithalten. Direkt vom Start weg behauptete er sich in der Spitzengruppe des von vielen Überholmanövern und Positionswechseln geprägten Rennens und unterstrich schnell mit einer starken Performance seinen Siegeswillen. Tramnitz sah zunächst als Drittplatzierter die schwarz-weiss-karierte Flagge, wurde aber aufgrund von Strafen gegen die Führenden korrekterweise zum Sieger dieses ersten Finals erklärt. Mit diesem Sieg schaffte der 13-jährige Hamburger Historisches: Er kürte sich als jüngster Rookie zum Gewinner eines DKM-Laufs!
Das zweite Finale startete Tramnitz dementsprechend von der Pole-Position und konnte diese direkt in Führungs-Kilometer ummünzen. Ab Mitte des Rennens merkte man nun mehr und mehr den Reifenverschleiss und er musste seine Kontrahenten, die auf neuen Reifen in den zweiten Lauf gestartet waren, passieren lassen. Letztlich krönte er sein fantastisches Wochenende mit einer weiteren Podiumsplatzierung auf Rang vier.
 
Sein Team-Kollege Tijmen van der Helm, der Rotax Welt-und Euro-Champion 2017, präsentierte sich in ähnlich starker Verfassung und machte mit seiner Leistung  die vierte Runde der DKM zu einer Erfolgsstory für das Team. Bei allen seinen Auftritten blieb der Niederländer innerhalb der Top5 der Elite, was mit dem vierten Platz im Zeittraining und den Rängen vier und fünf in den Vorläufen begann. Aus der dritten Reihe in das erste Finale gestartet, verteidigte er unbeirrt seine Position in der Spitzengruppe und schaffte mit Platz vier den Sprung auf das Podium. Den zweiten Umlauf schloss er unmittelbar hinter  Tramnitz ab und komplettierte mit seiner zweiten Platzierung auf dem Siegerpodest ein großartiges Team-Resultat.
 
Der hochveranlagte ADAC Auswahl-Pilot Levi O´Dey hatte wie schon so oft in dieser Saison wieder einmal Pech und musste sich unter Wert geschlagen geben. Nach zwei starken Performances in den Heats mit den Rängen fünf und sieben, ging er gut positioniert in das erste Rennen, in welchem er leider unglücklich ausfiel. Er ließ sich aber auch von einem Start aus der letzte Reihe beim zweiten Umlauf nicht aus der Ruhe bringen und bewies seine ganze Klasse. Runde um Runde kämpfte er sich tapfer durch das Feld und zeigte faire und anspruchsvolle Manöver. Der verdiente Lohn seines herausragenden Auftritts war eine Verbesserung von sage und schreibe zwanzig Positionen, was ihn dann sogar noch bis in die Punkteränge führte.
 
Felix Arnold und Jasin Ferati wussten mit Top10-Platzierungen in den Vorläufen zu überzeugen und qualifizierten sich problemlos für die Finals Grid. Arnold begeisterte im zweiten Rennen mit einem Sprung von zehn Plätzen nach vorne, während der Schweizer konsequent im Mittelfeld finalisieren konnte. Leonardo Bizzotto verpasste knapp aufgrund eines DNS den Sprung in die entscheidenden Rennläufe.
 
Auch die Ergebnisse der KSM-Piloten in der Klasse der OK-Junioren bei der DJKM konnten sich sehen lassen. Joel Mesch startete mit Platz zwei in seiner Qualifikationsgruppe stark in das Event und unterstrich mit den Plätzen sechs und sieben in den Heats eindrucksvoll seine Ambitionen. Pech dagegen für den jungen Piloten aus Erkelenz dann aber in den abschließenden Rennen. Aufgrund von zwei Strafen wurde wurden er als Neunter und Elfter gewertet. Jakob Bergmeister, eine Woche zuvor Laufsieger beim ADAC Kart Masters an selber Stelle, präsentierte sich gewohnt selbstbewusst und erreichte nach zwei Top10-Ergebnissen in den Vorläufen einen überzeugenden neunten Rang im ersten Finale. Der frischgekürte ADAC Kart Academy Sieger Fabio Rauer ging zudem als Gaststarter auf die Strecke und zeigte, warum er in dieser Saison so erfolgreich unterwegs ist. Zwei souveräne zwölfte Plätze in den Vorläufen ebneten ihm problemlos den Weg in die Startaufstellung der abschließenden Rennen. Nach einem DNF im ersten Finale präsentierte er im zweiten eine fehlerlose Performance und sprang zwölf Plätze nach vorne auf P18. Rookie Colin Jamie Bönighausen erreichte sein zuvor ausgegebenes Ziel und schaffte die Qualifikation zu den besten 34 Piloten der DJKM, wo er auf Platz 23 ins Ziel kam. 
 
Beim DMSB Schalt Kart Cup (DSKC) belegte KSM-Fahrer Fabio Wagner in seiner Qualifikationsgruppe Rang zwölf und verbesserte sich nach einem achtzehnten Rang im zweiten Lauf noch auf P15.
 
Für den KSM-Tross geht es nun direkt weiter ins französische Essay zum Finale der OK- und OKJ-Europameistschaften, ehe vom 24. bis 26. August 2018 die abschließende Runde der Internationalen Deutschen Kart-Meisterschaft auf dem Programm steht.
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